Seminare

Sommerwerkstatt!

In Zusammenarbeit mit der Firma bildhau finden auch in diesem Sommer vier Seminare in einer alten Schreinerei in Sechtem, das ist auf halber Strecke zwischen Köln und Bonn, statt.

Skulpturale Möbel vom 18. 5. – 21. 5. 2024 – Pfingsten!
Anmeldung hier!

Holzbildhauerei – Freie Form vom 8.7. – 13.7.2024
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Bozetti-Schnitzen vom 15.7. – 20.7.2024
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Figürliche und abstrakte Formen in Holz und Stein vom 26.8. – 31.8.2024
Anmeldung hier!


In Zusammenarbeit mit dem OFFenen Gutshaus in Neuermark an der Elbe, Sachsen Anhalt

Freie Form in Holz und Stein

Vom 23.9. – 28.9.2024  und vom  18.10. – 23.10.2024

Details und Anmeldemöglichkeit folgen!


 

Bilder vom Seminar am 21./22.1.2023 im Werkraum der Waldorfschule Gummersbach

In geschützter, entspannter und verbundener Runde widmen wir uns den Studien der menschlichen Figur. Im Vordergrund steht das Sehen, die Verbindung von Auge und Hand. Über verschiedene Blickwinkel und Posen eines Aktmodells nähern wir uns der Komplexität des Körpers und dem Aufbau einer anatomischen Darstellung.

Zu den geübten Grundlagen gehören die Herstellung einer Armierung (Drahtskelett), der Aufbau in verschiedenen Materialien und schnelle Skizzen in Wachs oder Ton.

Skulpturen

Holz

Material, das meine größte Wertschätzung erfährt, ist Holz. Warm, lebendig. Holz riecht zuhausig, man spürt das Sanfte durch die Festigkeit hindurch.

In Zeiten gewachsen, weit vor meiner eigenen Schöpfung, speichert es Geschichten, die ich nur erahnen kann. Mit Ehrfurcht darf ich seine ursprüngliche Form verändern, womöglich wird eine Skulptur meine eigene Lebenszeit überdauern. Ich reichere das Material an mit weiteren Geschichten, geschrieben in Worten der Formensprache.




Papier


Ton und Beton

 

 

Zeichnungen und Drucke

 

Lebenssteine

Lebenssteine sind Skulpturen, die über das Leben eines Menschen erzählen.

Wenn sie das ganze Leben begleiten, können sie wie das Leben selbst immer weiter geformt werden in einem selbstbestimmten Zeitrahmen.

Als Grabmal hält ein Lebensstein die Erinnerung an das Leben lebendig und setzt der Vergänglichkeit etwas bleibendes entgegen. So individuell wie der Mensch selbst.

Der Schaffensprozess bietet den Hinterbliebenen konkrete Mitgestaltungsmöglichkeiten. Von der Verwirklichung ihrer Ideen und der Wünsche des Verstorbenen, bis hin zur Handwerklichen Umsetzung am Material.

Der Lebensstein soll mit seiner Präsenz das Leben eines Menschen feiern.

Peacemaker

Der tragende Gedanke dieses Projektes ist das Sichtbarmachen Frieden stiftender Arbeit auf Ebene des kleinsten Nenners, des Radius, den der Einzelne füllen kann. Ein Hinwenden, eine Besinnung zu Mitmenschlichkeit, Empathie und Würde. Zu uns selbst, Körper und Geist wertschätzend in größter Authentizität. Zu unserem Gegenüber und einem wirklichen Dialog, der nicht auf Zumutung, sondern Zutrauen basiert. Es gilt, Potential in der Begegnung zu entdecken.

Ich suche Peacemaker. Menschen, die mit ihrer Arbeit, ihren Werten, ihrem Handeln konkret Frieden stiften.

Ich arbeite seit Monaten an diesem stetig wachsenden Projekt, um Stellung zu beziehen und Haltung einzunehmen in einer Gesellschaft, die oft wie betäubt wirkt von Maximierung, Optimierung, Scham, Bildern von Gewalt und Werteverlust, strukturellem Rassismus, Bewertung, Zerstreuung.

Ich lade Menschen, die mir in ihrer Arbeit auffallen, die mir vorgeschlagen werden, zu einer Begegnung in meine Werkstatt ein, oder besuche sie am Ort ihres Wirkens.

 

Schlagworte wie Würde, Augenhöhe, Wertschätzung, Respekt, Mitgefühl sind mir hier wertvolle Begriffe. Während ein Portrait in Ton entsteht, wächst auf anderer Ebene ein naher Dialog, eine Wertschätzung auf Augenhöhe und dadurch ein Potenzieren des Guten. Ein Fokus auf menschliche Schnittmengen, auf das, was uns verbindet.

Die Portraits werden im Anschluss abgegossen in Tonerdeschmelzzement. Sie werden dann in Kombination mit einer Filminstallation, der Haltung, den Gedanken der Portraitierten an unterschiedlichen Orten ausgestellt.

Es soll ein Netzwerk von Kompetenzen entstehen, Zusammenarbeit auf anderen Ebenen, sinnstiftende Projekte und ganz direkte Wertschätzung. Außerdem Zeichen und Inspiration an den Betrachter, dass Frieden stiften keiner hohen Kunst bedarf.
Sondern ganz konkret und direkt möglich ist in der Begegnung mit Menschen und sich selbst.

Ich freue mich über Spenden, um meine zunehmenden Reisen zu Friedensstiftern und Ausstellungen durch die Republik finanzieren und das notwendige Material bezahlen zu können. Eine Möglichkeit, Euch zu beteiligen, findet Ihr bei gofundme.

 

Klopfis!

Es gibt neue Termine bis Ende April 2024! Außerdem neu die Möglichkeit, schon vormittags ab 11:30 Uhr einzusteigen.

10.01.2024 ab 17:00 Uhr

24.01.2024, 14.02.2024 und 28.02.2024 (auch ab 11:30)

13.03.2024 ab 17:00 Uhr

10.04.2024 und 24.04.2024 (auch ab 11:30)

Wo: In und an meiner Werkstatt in Marienheide

Für: Einsteiger & Fortgeschrittene

Was: In heimeliger Atmosphäre widmen wir uns, draußen oder am wärmenden Werkstattofen, gerne mit Wein und Musik, gemeinsam den Grundlagen der Bildhauerei in Stein und Holz. Mit fachlicher Begleitung, dort wo sie gebraucht und gewollt ist, bei Ideenfindung und Umsetzung am Material. Ausgehend von einer möglicherweise vorhandenen Grundform des Steins entwickelt  ihr euer eigenes Projekt und erlernt hierbei in guter Gesellschaft technische Möglichkeiten mit Werkzeug und Material.

 

Ein Angebot für Alle, die mit ihren Händen Ungewöhnliches (er)schaffen wollen.

Kosten: 10er Karte €285,- zuzüglich Material (€20-40), incl Mehrwertsteuer

Anmeldung unter 01578-3176169, oder d.vanrijssen@web.de

Kursgebühren bis spätestens 1 Woche vor Beginn an folgende Bankverbindung:

Dana van Rijssen, Kreissparkasse Köln DE47370502990359556742 , BIC COKSDE33XXX.

About

Geboren 1984 in Solingen, schnitzerisch und gestalterisch stark beeinflusst durch meine Oma, 2006 fertig ausgebildet an der Bildhauerschule München, lebe und arbeite ich nach 8 Jahren in Bayern mit meinen beiden Töchtern im oberbergischen Marienheide.

Mein liebstes Material ist Holz in allen Größen. Meine Inspiration erfahre ich aus der Darstellung des Menschen, seinem Hadern und Gehaltensein in der Gesellschaft. Dem figürlichen Spiegeln von Verbindung und Egoblasen, um mit dem Betrachter ungefiltert in Interaktion zu gehen, indem er und sie sich in der Darstellung selbst erkennen.

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